Behandlung

Kieferorthopädie für Kinder in Gommiswald

Wir erkennen Fehlstellungen früh und nutzen das natürliche Kieferwachstum für die Behandlung – mit viel Zeit für Eltern und Kind.

Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr kommen die bleibenden Zähne durch – nicht immer finden sie dabei genug Platz. Ein offener Biss oder gedrehte Zähne sind in dieser Phase häufig und zunächst kein Grund zur Sorge. Weil sich bei Kindern vieles noch in Bewegung befindet, lassen sich viele Fehlstellungen gut behandeln, wenn früh damit begonnen wird. In unserer Praxis in Gommiswald begleiten wir Kinder und Eltern von der ersten Untersuchung an durch die gesamte kieferorthopädische Behandlung.

  • Dr. med. dent. Andreas Eberbach, Kieferorthopäde
  • Med. dent. Johanna Lloyd, Zahnärztin, M.Sc. cand. Kieferorthopädie
  • Spezialisten für Kieferorthopädie Dr. med. dent. Andreas Eberbach und Med. dent. Johanna Lloyd planen und begleiten Ihre Behandlung.
  • Digitale Abformung Der Scan ersetzt den Abdrucklöffel – präzise und angenehm.
  • Klare Kosten Dauer und Kosten stehen fest, bevor die Behandlung beginnt.
  • Alle Altersgruppen Vom ersten Kontrolltermin im Kindesalter bis zur diskreten Korrektur im Erwachsenenalter.

Warum sich eine Zahnspange für Kinder früh lohnt

Junge Patientin im Behandlungsstuhl bei GoDent Smile

Im Kindesalter befindet sich der Kiefer noch im Wachstum. Genau das macht die Kieferorthopädie in diesem Alter so wirkungsvoll: Eine frühzeitige Behandlung kann das Wachstum in die richtige Richtung lenken, bevor sich Fehlbisse wie ein offener Biss oder ein Kreuzbiss strukturell festigen und mit der Zeit weitere Beschwerden hervorrufen.

Auch funktionell lässt sich viel erreichen – etwa bei der Kaufunktion, der Lage der Zunge oder der Nasenatmung. Generell gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto einfacher verläuft sie in den meisten Fällen. Oft macht sie spätere, deutlich zeit- und kostenintensivere Korrekturen überflüssig oder reduziert den Aufwand erheblich. Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum dagegen bereits abgeschlossen – welche Wege dann offenstehen, lesen Sie auf unserer Seite zur Kieferorthopädie für Erwachsene.

Video zur Kieferorthopädie

Vorteile der Kieferorthopädie für Kinder in Gommiswald

Darauf können Sie sich bei der Behandlung Ihres Kindes verlassen:

  • Kinderfreundliche Atmosphäre
  • Nutzt das Kieferwachstum
  • Moderne Diagnose und Technik
  • Kauen, Schlucken, Sprechen
  • Vorbeugung langfristiger Zahnschäden
  • Zeit für Fragen von Eltern und Kind
  • Regelmässige Verlaufskontrollen

Der richtige Zeitpunkt: Erste Kontrolle mit sechs bis acht Jahren

Der ideale Zeitpunkt für eine Zahnspange hängt nicht vom Alter ab, sondern vom Entwicklungsstand und von den vorliegenden Fehlstellungen – die Diagnose entscheidet. Die erste kieferorthopädische Untersuchung sollte im Alter von etwa sechs bis acht Jahren stattfinden.

In dieser Phase des Zahnwechsels zeigt sich, ob die bleibenden Zähne genug Platz finden. Bei vielen Kindern bietet der Kiefer zu wenig Raum, sodass sich einzelne Zähne drehen oder nicht harmonisch ins Gebiss eingliedern. Auch ein offener Biss, bei dem die Frontzähne beim Zubeissen nicht aufeinandertreffen, kommt beim Übergang vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen häufig vor.

Anzeichen für eine Fehlstellung bei Ihrem Kind

Ob eine Korrektur nötig ist, klären wir bei der Untersuchung. Diese Hinweise sprechen dafür, einen Termin zu vereinbaren:

  • Schiefe oder gedrehte Zähne, Engstände oder grosse Zahnlücken
  • Vorstehende Schneidezähne
  • Deutlicher Über- oder Unterbiss
  • Kreuzbiss (seitliche Fehlstellung) oder offener Biss
  • Überwiegende Mundatmung
  • Schwierigkeiten beim Kauen oder Abbeissen
  • Lispeln oder andere Sprachprobleme
  • Schmerzen im Kieferbereich

Bewertungen unserer Patienten

Welche Zahnspangen gibt es für Kinder und Jugendliche?

Die Kieferorthopädie bietet mehrere Wege, Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen zu behandeln. In der Frühbehandlung geht es darum, Fehlentwicklungen möglichst früh zu stoppen oder umzulenken – etwa bei einem offenen Biss oder Kreuzbiss, starkem Engstand, Platzverlust nach dem Zahnwechsel, einer ausgeprägten Rücklage des Unterkiefers oder einem Vorbiss.

Je nach Befund setzen wir spezielle Platzhalter ein, die Ober- und Unterkiefer in die zueinander passende Richtung bewegen. Herausnehmbare Zahnspangen korrigieren leichte bis mittlere Fehlstellungen und lassen sich dem Wachstum gut anpassen. Für präzise Zahnbewegungen und komplexere Fälle steht die feste Zahnspange bereit; zur Erhaltung der erreichten Position eignen sich im jugendlichen Alter auch unsichtbare Aligner. Beide Lösungen stellen wir auf eigenen Seiten ausführlich vor: feste Zahnspange und unsichtbare Zahnspange.

Ablauf und Dauer der Behandlung bei Kindern

Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung. Dabei klären wir in Ruhe, ob aktuell überhaupt eine Behandlung nötig ist und welche Möglichkeiten sich anbieten. In den meisten Fällen beginnt die Behandlung mit einer herausnehmbaren Spange; führt sie nicht zum gewünschten Ergebnis, folgt eine feste Zahnspange. Mit regelmässigen Verlaufskontrollen behalten wir den Fortschritt im Blick.

Wie lange das dauert, hängt von der Schwere der Fehlstellung ab, von der Wachstumsphase Ihres Kindes und davon, wie gut es mitmacht – Stichwort Tragezeit und Hygiene. Nach den Erfahrungswerten unserer Praxis dauert die Frühbehandlung im Durchschnitt 6 bis 18 Monate, eine feste Zahnspange wird 1 bis 3 Jahre getragen, und bei einer zweiphasigen Behandlung können Sie mit etwa 2 bis 4 Jahren rechnen.

So begleiten wir Ihr Kind – und Sie als Eltern

Kinder, die sich wohlfühlen, machen bei der Behandlung gut mit – diese Erfahrung prägt unsere Arbeit. Wir gehen einfühlsam auf ängstliche Kinder ein und nehmen uns bewusst viel Zeit, Ihnen und Ihrem Kind zu erklären, ob eine Behandlung ansteht und welche Optionen es gibt.

Auch während der Behandlung lassen wir Sie nicht allein: Wir planen Zeit für die Fragen von Eltern und Kind ein, kontrollieren den Verlauf regelmässig und sind auch im Notfall erreichbar. Als Eltern leisten Sie einen wichtigen Beitrag, denn gerade herausnehmbare Spangen wirken nur, wenn Ihr Kind sie regelmässig trägt.

Kosten: Klarheit nach der ersten Untersuchung

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung variieren je nach Methode und Dauer – pauschale Angaben wären deshalb nicht seriös. Nach der gründlichen Untersuchung und Beratung informieren wir Sie vorab über die zu erwartenden Kosten, damit Sie in Ruhe entscheiden können.

FAQ

Häufige Fragen

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zur kieferorthopädischen Kontrolle?

Massgeblich ist nicht das Alter, sondern der Entwicklungsstand des Gebisses – die Diagnose gibt den Takt vor. Sinnvoll ist ein erster Kontrolltermin, wenn Ihr Kind etwa sechs bis acht Jahre alt ist. So erkennen wir rechtzeitig, ob eine Korrektur nötig wird oder ob Sie beruhigt abwarten können.

Können wir nicht einfach warten, bis alle bleibenden Zähne da sind?

Solange der Kiefer wächst, lässt sich seine Entwicklung noch lenken – dieses Zeitfenster möchten wir nutzen. Ein früher Beginn macht die Behandlung meist einfacher und kann aufwendigere Korrekturen im Erwachsenenalter oft entbehrlich machen oder deutlich verkürzen.

Herausnehmbare oder feste Zahnspange – was passt besser zu meinem Kind?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil beide Varianten Stärken haben. Eine herausnehmbare Spange fällt kaum auf, ist leicht zu reinigen und wächst mit, verlangt aber Disziplin beim Tragen. Eine feste Spange bewegt die Zähne präzise und unabhängig von der Tragezeit, ist dafür sichtbar und braucht sorgfältige Pflege. Welche Lösung sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Befund.

Was passiert, wenn mein Kind die Spange zu selten trägt?

Bei herausnehmbaren Spangen hängt der Behandlungserfolg direkt von der Tragezeit ab – fällt sie zu kurz aus, leidet das Ergebnis. Bleibt der gewünschte Effekt aus, kann im nächsten Schritt eine feste Zahnspange übernehmen, weil sie ohne aktive Mitarbeit wirkt.

Mein Kind hat Angst vor Zahnarztterminen – wie gehen Sie damit um?

Damit sind Sie bei uns richtig: Unsere Zahnärztin ist auf die Behandlung ängstlicher Kinder spezialisiert und geht sehr einfühlsam auf sie ein. Sie erklärt jeden Schritt in Ruhe und ohne Druck – ein Kind, das sich gut aufgehoben fühlt, macht auch bei der Behandlung besser mit.

Hilft eine Zahnspange auch beim Sprechen oder bei der Atmung?

Das ist möglich. Neben der Zahnstellung lassen sich durch die Behandlung auch Funktionen verbessern – zum Beispiel das Kauen, die Lage der Zunge und die Nasenatmung. Auch Sprachprobleme wie Lispeln können mit einer Fehlstellung zusammenhängen und sind ein Grund, das Gebiss kontrollieren zu lassen.

Fragen zur Zahnspange für Ihr Kind?

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